Die Überschrift. Sachzwänge. Fallstricke. Versuchungen. Rezepte

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Автор:Wolf Schneider, Detlef Eßlinger
Издателство:List Verlag
Страници:150
Корици:Меки
Година:1998
Броя:1
ISBN:9783471777541 Тегло (гр.): Формат: 130 / 205 Състояние: Мн. добро
Здраво книжно тяло, без забележки в текста. Отчислена от библиотека.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort 7
Vom Handwerk des Übertreibens 9
Die Aussage der Überschrift 15
Von der Schwierigkeit klarer Aussagen 15
Kommentar in der Nachrichten-Überschrift? 20
Die fahrlässige Kommentierung 26
Die Falschaussage 32
Die Sprache der Überschrift 36
Das kleine Einmaleins 36
Der Telegrammstil 39
Wie war das mit dem Imperfekt? 42
Ist das Fragezeichen erlaubt? 46
Wortspiele - mehr Risiko als Chance 49
Lyrik und Bildersprache 56
Exotische Wörter und Silbensalat 63
Wechsel im Ausdruck? 66
Die Boulevard-Überschrift - Sonnenseite 69
Die Boulevard-Überschrift - Schattenseite 75
Die Überschrift in der Zeitschrift 82
Unze Zweifel an Marotte 85
Die griffige Überschrift 91
Die Einteilung der Überschrift 99
Schlagzeilen aus dem letzten Satz? 99
Dachzeile - Hauptzeile - Unterzeile 104
"Luft - wo und wieviel? 109
Ärger mit dem Zeilenbruch 115
Zu wenig Platz oder zu viel 120
Die Zukunft der Schlagzeile 124
Einwände gegen den typischen Aufmacher 124
Mindestforderung: weiterdrehen! 125
Vom Unheil der Schlagzeile 131
Wie »Aufmacher« sich vermeiden ließen 138
Die Autoren 146
Namen- und Sachregister 147

***
Vorwort
Die Überschrift ist der schwierigste Teil des journalistischen Handwerks. Nirgends sonst drängen sich so viele Probleme in so wenigen Wörtern zusammen: Was eigentlich ist die Kernaussage des Artikels? Manche Texte entlarven sich unter dem Anprall dieser Frage - sie haben keine. Wie läßt sich die Aussage in 30 oder 40 Anschläge fassen, sprachlich sauber, oft einer erschwerenden Redaktionssitte unterworfen (»Die Zeilen müssen vollaufen« gegen »Keinesfalls dürfen alle Zeilen vollaufen«), dennoch dem Inhalt angemessen und bei alldem auch noch interessant?

Wenn so wenige Wörter so viele Sorgen machen, liegt es nahe, eben diesen Wörtern ein ganzes Buch zu widmen. Hinter den Generalfragen marschiert ja ein Heer von Einzelproblemen -zum Beispiel:

Wieviel Kommentar darf uns aus einer Nachrichtenüberschrift allenfalls entgegenspringen, und wo findet fahrlässige Kommentierung durch allzu arglose Wortwahl statt? Wie leben wir mit den kommentierenden Überschriften der taz, die meist flapsig und oft witzig sind? (EG droht Serbien mit Dauerdebatte, das war so eine.)

Brauchen Fernsehnachrichten Überschriften, angesprochene oder eingeblendete, wie seit einigen Jahren üblich, mit noch mehr Nachteilen als in der Zeitung, weil sie sich zumeist auf ein Wort beschränken? Und soll die Schlagzeile der Morgenzeitung die Tagesschau vom Vorabend als bekannt voraussetzen und entsprechend reagieren?

Da die notwendige Verkürzung oft eine Übertreibung ist - wieviel Übertreibung darf man in Kauf nehmen, wenn man seriös bleiben will?

Wie soll sich die Hauptzeile zur Unterzeile verhalten und beide zum Text? Wie spät im Text darf die Aussage der Überschrift auftauchen? Es ist ein Ärgernis, wenn der Titel einer Reportage mir eine interessante Information verspricht, die ich erst im letzten Absatz finde.

Wo sind Wortspiele erlaubt oder gar erstrebenswert, wo nicht? Was ist vom Imperfekt in der Überschrift zu halten und was vom Fragezeichen?

***
Der List Verlag ist ein Unternehmen der Econ & List Verlagsgruppe
1998

ISBN 3-471-77754-7
© 1993 Paul List Verlag GmbH & Co. KG München. Alle Rechte Vorbehalten. Printed in Germany Satz: Leingärtner, Nabburg Druck und Bindung: Clausen + Bosse, Leck

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Категория › Немски език

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